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Gregorianische Gesänge, gotische Bauten, empörter Adel und der verpflichtete Pöbel bestimmten das Mittelalter und seine Musik. Vielen dürften diese Begriffe einfallen, sobald von dieser Epoche die Rede ist. Doch welche Musikinstrumente gehören zu diesem Zeitalter? Wie sahen sie aus? Und: Welche Rolle spielen sie für die heutige Musikszene?
Ganz klar: Die mittelalterlichen Musikinstrumente waren alles andere als altbacken und das ist auch kein Wunder, denn von Fernsehen, Radio und Internet noch weit entfernt, blieb den Menschen der Zeit nicht viel anderes, als sich durch die Musik zu unterhalten. Bekannt und sehr typisch für die Zeit sind natürlich die Minnesänger und mit ihnen die Laute. Die Herren standen oft stunden-. nächte- oder tagelang vor dem gemach ihrer Angebeteten und sangen herzzerreißende Lieder, die oft von einer unerfüllten Liebe handelten. Der Grund dafür waren vor allem die Schichtunterschiede, die eine Liebe oftmals erschwerten. Die einzige Ausdrucksweise, derer sich die Verliebten bedienen konnten, war die Musik und mit ihr natürlich die Musikinstrumente. Die Laute spielte relativ hohe Töne und erinnert in ihrer Form an eine Gitarre, wobei sie sich in der Tonvielfalt stark von der heutigen Varianz unterscheidet. Gespielt wurden die Saiten der Laute mit einem Plektrum, das aus einem Federkiel bestand. Die Laute zählt, auch wenn das etwas ironisch klingen mag, zu den leisen Instrumenten der Zeit.
Laut und sehr typisch für das Mittelalter war der Dudelsack. Zwar dauerte es eine Weile, bis ein Musiker das vielseitige Instrument spielen konnte, doch war er auf großen Festen besonders wegen seines lauten Klanges beliebt.
Quellen: mittelalter-recherche.de; deutschland-im-mittelalter.de
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