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| Musikmacher – Teil 1: Die Violine |
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Eines muss man ganz klar sagen, selten war Violine spielen so attraktiv wie bei David Garrett. Und er hat einen Riesenerfolg damit. Dafür musste er jedoch hart arbeiten, denn Violine ist eines der schwierigsten Musikinstrumente. Jahrelanges Training und Geduld sind ein Muss, wenn man es zu etwas bringen will. Während man beim Klavier oder bei der Gitarre schon sehr früh Erfolge erkennen kann, dauert es so seine Zeit mit der Violine. Das Streichinstrument mit flachem Korpus und 4 Saiten, welche in G-D-A-E gestimmt sind findet seinen Ursprung in der heutigen Form etwa um 1540 in Italien. Die Violine wird auf der Schulter platziert und die Saiten werden dann mit einem Bogen gestrichen, um Töne zu erzeugen. Sie spielt sowohl in der klassischen, als auch in der heutigen Pop- Rock- und Jazzszene eine wichtige Rolle. Nur wenige Instrumente können ein so breites Spektrum an Emotionen wiedergeben, was sie wiederum so besonders macht. Hergestellt werden Violinen von einem Geigenbauer. Der wohl Bekannteste ist der Italiener Antonio Stradivari, der von 1648 bis 1737 lebte und dessen Konstruktionen bis heute Vorbild in der Herstellung sind. Egal ob Orchester, Kammermusik oder Oper, die Violine darf nicht fehlen, wird ihr doch eine magische Wirkung voraus gesagt. Sie schafft es uns Gänsehaut bis in die Fußspitzen zu bescheren, lässt uns Wut sehr realistisch nachempfinden und treibt uns Tränen der Trauer in die Augen. Nicht umsonst wurden dem gefühlvollen Instrument auch schon etliche Solonummern gewidmet. Zum Beispiel von Johann Sebastian Bach, Igor Stravinsky oder vom Teufelsgeiger Niccoló Paganini, der nicht nur komponierte, sondern auch das Spielen bis in die Perfektion trieb. Auch in der heutigen Pop- Rock- und Jazzmusik wird das kleine Holzinstrument gerne als stilistisches Mittel eingesetzt, um noch mehr Emotionen darzustellen. Die Violine ist ein vielseitiges Instrument, das uns immer begleiten wird.
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