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| Musikmacher – Teil 2: Schlagzeug |
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Es ist noch ein sehr junges Instrument, aber seiner Bedeutung in der Musik und in der Pädagogik tut dies keinen Abbruch. Wenn man an das Schlagzeug denkt, denkt man oft zuerst an Aggressionen, Rockmusik, Schnelligkeit und so weiter. Deshalb wird es auch in der Musikpädagogik eingesetzt, um bei Kindern die Aggressionen abzubauen und ihnen gleichzeitig ein Gefühl für Takt und Rhythmus zu geben. Da man beim Schlagzeug sehr schnell Erfolge sieht, sind die Kinder weiterhin motiviert. Das bedeutet nicht, dass das Schlagzeug sehr einfach und einseitig ist. Es besitzt eine große Vielseitigkeit und Komplexität, die nicht nur in Rockbands relevant ist. Seine Hauptfunktion ist das Erzeugen eines Grundrhythmus, der die Band trägt. Das Schlagzeug hat also eine sehr große Verantwortung. Eine weitere Funktion, ist das Einbauen von Verzierungen, die bestimmte Stellen betonen und hervorheben sollen. Auch Solos kommen häufiger vor. Angefangen hat alles etwa im Jahre 1887 mit der Erfindung von den ersten Bass-Drum-Pedals durch J. R. Olney. 1889 folgt die Herstellung des ersten Serienproduktes durch William F. Ludwig. Gleichzeitig kamen in den USA die No-Drumming-Laws raus, die den Sklaven verboten ihre traditionellen Handtrommeln zu spielen. Das Resultat war, das die afrikanische stark rhythmische Musikkultur mit europäischen und orientalischen Instrumenten gepflegt wurde. Das erste komplette Schlagzeug kam im Jahre 1918 durch die Ludwig Drum Corporation auf den Markt. Mittlerweile gibt es Schlagzeuge in allen Größen und Varianten, auch elektronisch. Bestandteile sind die Hardware, kleine Trommel, große Trommel, Tom Toms und Becken, die es in mehreren Variationen gibt. Gespielt wird mit den so genannten Drumsticks. Heute ist das Schlagzeug nicht mehr wegzudenken aus der Musik.
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