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| Stile der Musik – Teil 1: Ska |
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Es ist eine der vielfältigsten Musikrichtungen, die dennoch mit einigen Vorurteilen zu kämpfen hat. Fällt das Wort Ska, kommt häufig: Das hören doch nur Skinheads! Manche fragen auch, ob das überhaupt noch gehört wird. Die Antwort ist ganz klar: Ja! Zwar zeigt sich das nicht unbedingt an aktuellen CD-Verkäufen, aber an der großen und aktiven Subkultur. Begonnen hat alles in Jamaika. Nach Erlangung der Unabhängigkeit 1962 suchte man einen eigenen landestypischen Musikstil. Bislang wurde Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie gehört von Platten, die aus den USA stammten. Als dort jedoch der Rock‘n Roll aufkam, konnte in Jamaika keiner etwas mit dieser Musik anfangen und man begann das alt gewohnte zu mischen. Herauskam eine schnelle Musik, bei der das Schlagzeug den zweiten und den vierten Schlag betont. Wichtigste Band zu dieser Zeit und Vorreiter für spätere Ska-Gruppen waren die Skatalites. Durch Ska entstanden Reggae, Rocksteady und der Rap, was wohl nur wenige gedacht hätten. 1967 kam die schnelle Musik dann etwas aus der Mode. Ende der 1970er Jahre erlebte sie dann ein Revival und zwar im Land der Trends, in England. Wirft man einem Engländer den Satz: a message to you Rudy zu, dann wird er wissen von wem er stammt. Die Specials sind die wahrscheinlich bekannteste Ska-Band, die auch heute noch in Clubs gespielt werden. Ihnen haben wir wahrscheinlich auch zahlreiche schwarz-weiß gekachelte Küchen zu verdanken. Durch das vom Keyboarder gegründete 2-Tone-Label, mit schwarz und weiß als Markenzeichen, wurde vor allen Dingen das Schachbrettmuster zum Trend und das bis heute. So kontrastreich wie schwarz und weiß waren auch die Fans, die öfter mal zusammenstießen und so das Ende der Ska-Welle bewirkten. Mitte der 80er kam der Third Wave Ska auf, auch mit deutschen Bands wie The Toasters oder The Busters, die bis heute anhält.
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