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| Stile der Musik – Teil 2: Indie-Rock |
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Keine andere Musikrichtung ist im Moment wohl so angesagt wie der Indie-Rock. So genannte Indie-Bands sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden und ein Ende ist nicht in Sicht. Doch was genau macht diese Musikbewegung so erfolgreich und woher kommt sie eigentlich? Indie-Rock bezeichnete ursprünglich Rockmusik, die von Independent-Labels vertrieben wurde. Inzwischen bezeichnet der Begriff Musik, die irgendwo zwischen Rock, Alternative und Pop liegt. Gitarre, Bass und Schlagzeug sind unerlässlich, aber auch elektronische Elemente und individuelle Instrumente können mit hinein spielen. Indie-Rock ist nicht zu hart, nicht zu seicht, aber meist melodisch und sehr ausdrucksstark. Dadurch ist er so beliebt. Er spricht durch seine Vielfältigkeit einfach viele unterschiedliche Musikgeschmäcker an. Ebenfalls muss man sagen, dass Indie-Rock sehr tanzbar ist und nicht jedes Lied gleich klingt, da besonders die Stimmen der Sänger sehr individuell sind. Denken wir zum Beispiel an die Editors, Bloc Party oder die Arctic Monkeys. Einen Gesangswettbewerb hätten die Sänger der Bands wahrscheinlich nicht gewonnen, aber sie haben einen wahnsinnig hohen Wiedererkennungswert und passen zur unangepassten Musik. Indie-Rock braucht keine glattgebügelten Stimmchen, sondern individuelle und ausdrucksvolle Stimmen, die auch mal schief klingen dürfen. Angefangen hat der Trend etwa um die Jahrtausendwende. Zwar wurde der Begriff schon früher verwendet, aber erst Ende der Neunziger erhielt er seine heutige Bedeutung mit Bands wie The Strokes, The Hives und The Libertines. Der Trend, kam wie vieles, aus England. Bands aus den USA und Schweden, wie Mando Diao, folgten. Mittlerweile kommen die Bands aus der ganzen Welt, auch aus Deutschland, wie die Dukes of Windsor. Auch in Sachen Mode und Attitüde hat sich der Begriff Indie durchgesetzt. Wurde man früher als Hippie, Öko oder Nerd abgestempelt, ist man heute cool und voll im Trend. Indie-Rock ist zu einem Lebensgefühl geworden.
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