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| Stile der Musik – Teil 3: Hardrock |
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Bei dem Wort Hardrock denken viele in erster Linie sicher an die bekannten Hard Rock Cafés, die sich mittlerweile auch in Deutschland etabliert haben. Überall in der ganzen Welt ist die erfolgreiche Kette zu finden. Aber was ist mit der Musik? Ist der Begriff überhaupt noch aktuell? Was bedeutet er überhaupt? Fälschlicherweise denken viele es sei ein Überbegriff für Metal, Punk und anderen härteren Stilrichtungen, um diese deutlich vom Rock-Pop zu unterscheiden. Hardrock ist aber ein eigenständiges Genre der Rockmusik und durchlief etwa drei Phasen. Zwischen 1969 und 1975 dauerte die erste Phase an, die von Deep Purple, Uriah Heep, Black Sabbath und Led Zeppelin geprägt wurde. Stilistische Merkmale des Hardrocks sind Songs im 4/4-Takt mit dem Aufbau Strophe, Zwischenspiel und Refrain. Außerdem enthalten viele Stücke ein Gitarrensolo, anstelle einer weiteren Strophe. Ansonsten war Hardrock sehr experimentierfreudig. Uriah Heep machten sich eine Hammond-Orgel zum Kennzeichen, Led Zeppelin versuchten sich in eine bluesorientierte Richtung und Black Sabbath wählten den düsteren Weg, der heute als Geburtsstunde des Heavy Metals gilt. In der zweiten Phase von 1975 bis etwa 1982 dominierten Bands wie AC/DC, Kiss und The Scorpions. Auszeichnend für diese Phase war die ungestümte Art und Einfachheit. Durch den Aufschwung der Punkmusik litt der Erfolg des Hardrocks jedoch zunehmend und als 1980 AC/DC-Frontmann Bon Scott und Led Zeppelins Schlagzeuger John Bonham starben, ging eine Ära zu Ende. Die dritte Phase begann 1978 mit dem ersten Van-Halen-Album. Die Musik an sich war sicherlich ähnlich der der anderen Bands, aber die unglaubliche Spieltechnik des Gitarristen Eddie Van Halen war einmalig und setzte neue Maßstäbe. Mit dem Aufkommen von Grunge und Alternative verschwand Hardrock dann endgültig in der Versenkung. Um die Jahrtausendwende erlebte er jedoch mit Bands wie Wolfmother und Airbouren ein zumindest kleines Revival.
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