Google verbessert Web-Suche mittels Handy-Funktionen
Geschrieben von: Christina   

Vertreter von Google sind sich sicher: Die Zukunft ist schnell und mobil. Und so richtet sich auch das Unternehmen aus, wenn es tüftelt und an Neuerungen arbeitet. Was dabei herauskommt wurde Mitte Juni in San Francisco präsentiert. Techniken, die Anwender bisher nur per Mobiltelefon nutzen konnten, werden künftig auch auf Notebook oder PC verfügbar sein.



Eine solche Technik ist die Suchbergriff-Eingabe über Spracherkennung. So wird vor allem denjenigen das Leben erleichtert, die einen Touchscreen-PC nutzen. Sie müssen dann nicht jedes Mal die virtuelle Tastatur öffnen, um die Suchmaschine zu nutzen. Da die meisten PCs oder Laptops bereits über Mikrofone verfügen bzw. unproblematisch nachgerüstet werden können, erscheint die Realisierung dieser Technik einfach. Ein weiterer Vorteil der Suchbergriff-Spracherkennung sei laut Google die unkomplizierte Eingabe. Da die Qualität der Erkennungstechnik verbessert wurde, entschlüsselt diese auch komplizierte Begriffe wie „Sauce Bolognese“. Auch Fragen wie „Übersetze auf Spanisch, wo bekomme ich hier Pizza?“ seien kein Problem. Bisher ist die Sprachsuche nur auf Englisch verfügbar. Desktop-Rechner können die fortschrittliche Technik mit Hilfe des Webbrowsers Chrome innerhalb der US-amerikanischen Google-Website nutzen. Wann hierbei Erweiterungen folgen, kündigte Google nicht an.

Eine andere Anwendertechnik dagegen soll ab sofort für 40 unterschiedliche Sprachen zu haben sein. Es ist die Suche per Bild. Dabei zieht man eine Bilddatei von einer Internetseite in das Suchfeld von Google und erhält entsprechende Suchergebnisse. Gibt man die URL des Bildes ein, erfolgt die Suche ebenfalls.

Die breiteste Anwendung wird jedoch die Technik der sogenannten Instant Pages erfahren. Dabei handelt es sich um einer Erweiterung der Instant Search-Funktion, die der Internetriese vor einem Jahr einführte. Während diese bereits beim Tippen entschlüsselt, wie der gesuchte Begriff lautet, lädt die neue Technik bereits die zuoberst aufgeführte Web-Seite vollständig. Diejenige URL, die als erstes für den Suchbegriff erscheint, wird im Hintergrund in den Browserspeicher hochgeladen. Klickt der Anwender diese an, muss er mit der neuen Technik keine Sekunde warten, sondern befindet sich augenblicklich auf der aufgerufenen Web-Seite. Wer diese Turbo-Suche nutzen möchte, benötigt die gegenwärtige Beta-Version von Google Chrome. Nutzer sollten jedoch bedenken, dass die Anwendung vor allem im Ausland schon mal teuer werden kann. Denn unbemerkt belastet die Funktion das Datenkonto, wenn diese vollständige Seiten aus dem Internet zieht.

 

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