Streetside vs. Street View: Jetzt schickt auch Microsoft Kameraautos nach Deutschland
Geschrieben von: Christina   

Nachdem sich Google mit seinem Dienst Street View als Vorreiter in Sachen Navigation und Straßenansichten hervorhob, zieht nun Microsoft mit Streetside nach. Während Google sich mit seinen Kameraautos sehr viel Kritik seitens Datenschützern eingefangen hatte, nahm sich das Microsoft-Unternehmen nach eigenen Angaben Zeit, um in Deutschland zuerst mit entsprechenden Verbändens sowie Politikern zu sprechen. Der Schritt auf die Straße sollte erst nach einer genauen Auseinandersetzungen mit den gesetzlichen Vorschriften erfolgen. Um alle Fehler von Google zu vermeiden, wurde sogar eine spezielle Website eingerichtet, die über Streetside informiert.

Besonders interessant für Bewohner der 50 betroffenen Großstädte ist der Fahrplan der Kameraautos. Beginnend im Süden sollen ab Mai die ersten Aufzeichnungen entstehen. Dabei werden Fahrzeuge verwendet, die mit dem Logo des Kartenherstellers Navteq und von Bing, der Suchmaschine des Microsoft-Konzerns, gekennzeichnet sind. Auffällig sind auch die anmontierten Kameras, mit denen eine Gesamthöhe von knapp drei Metern erreicht wird. Wie auch bei Streetview lassen sich auf Anfrage Häuserfassaden unkenntlich machen, Gesichter sowie Nummernschilder werden generell durch ein Programm anonymisiert. Eine gute Nachricht ist zudem der geplante Start einer zentralen Anlaufstelle für alle Fragen und Beschwerden zum Thema Geodatendienste gegen Ende des Jahres. Zusätzliche Daten, die durch die von Microsoft eingesetzten Fahrzeuge gesammelt werden sollen, sind Angaben zu Media Access Control-Adressen, der Signalstärke eines Wlan-Netzes und der verwendete Routertyp.


 

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