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| Nokia-Microsoft fällt bei Anlegern durch |
| Geschrieben von: Sven |
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Die Verbindung zweier großer Marken stößt bei vielen Beschäftigten der Börse generell auf wenig Begeisterung. So missfällt auch die Kooperation zwischen Nokia und Microsoft vielen Börsianern. Viele Analysten stuften die Titel von Nokia sehr drastisch herunter. Die Aktien des Handyriesen rutschten auf den niedrigsten Stand seit August 2009 von 4,4 Prozent auf 6,69 Euro. Somit haben die Aktien des finnischen Handybauers seit der Verlautbarung der Allianz mit Microsoft fast 20 Prozent an Wert eingebüßt. Es gebe nun erhebliche Zweifel am Marktgewinn der Aktie, so würden Gewinnschätzungen pro Aktie für das Jahr 2011 wahrscheinlich um fast 33 Prozent sinken. Für 2011 und 2012 seien nur sehr wenige neue Produkte der Marke Nokia angekündigt. So nahmen die Börsenexperten das Kursziel, deutlich abgesetzt vom aktuellen Niveau, auf fünf Euro herunter. Doch nicht nur Nokia, auch die Credit Suisse, die UBS und die Deutsche Bank haben vor kurzem ihre Kursziele erheblich abgesenkt. Während Nokia der Verlierer ist, ist Microsoft wahrscheinlich der Nutznießer der Allianz in der Technik. So kündigte Nokia an, dass auf allen seinen Smartphones in Zukunft das Betriebssystem Windows Phone 7 laufen soll. Mit diesem Schritt will das Unternehmen verhindern, dass es sich völlig von der großen Bühne der Handyhersteller verabschieden muss. Die Nokia-Handys wurden bisher mit einem eigenen Betriebssystem betrieben. Den Expertenmeinungen zufolge, ist der Konzern an seiner Krise nicht unschuldig, wie viel spät hätte Nokia auf die Konkurrenten Apple und Google reagiert.
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